KELLER & KOSTEN

Keller und Kosten bei modernen Fachwerkhäusern

 

Bei diesem Haus wurde der Keller bauseits gebaut, das heißt, dass er nicht direkt vom Haushersteller mitgeliefert wurde. Die Ersparnis in einem solchen Fall kann sich ordentlich lohnen und sogar im fünfstelligen Bereich liegen. Aber nicht immer. Die „Alles aus einer Hand“-Lösung kann auch einige Vorteile haben. Man sollte dies im Einzelfall genau prüfen, da die Schnittstelle Haus / Keller nicht kompliziert, sondern sehr komplex ist.

Unterstützung finden Sie auf meiner zweiten Seite: http://www.kellerexperte.com

Bauherren von Fachwerkhausexperte können mir hier gerne eine E-Mail senden, die Bausteine „Angebote einholen“ oder „Angebote vergleichen“ erhalten Sie dann kostenlos und sparen sich die 39 Euro.

Was der Architekt, der den bauseitigen Keller auf dem Bild oben plante, sehr gut gemacht hat, ist die Raster-Anpassung ans Haus. Der Pfosten vom Dachgeschoss ins Erdgeschoss läuft optisch in den Keller über. Das sorgt für eine klare Struktur und Harmonie in der Fassade.


Hier sieht man eine klassische Über-Eck-Verglasung in Holzkonstruktion, die, wenn man sich so ein schönes Grundstück in der Schweiz leisten kann, dann auch fast immer geplant und gebaut wird. Bisher habe ich die klassische Holzkonstruktion nur bei Huf und Davinci gesehen. Könnte aber sein, dass das auch andere Hausbauer machen. Wer mehr weiß, kann mir in den Kommentaren auch gerne Feedback geben. Dann ergänze ich die Information.


Noch mehr kann gespart werden, wenn Sie nicht versuchen, die Holzfassade des modernen Fachwerkhauses 1 zu 1 zu kopieren,
sondern klassische Holz- oder Alufenster nehmen, die ebenfalls fast bodentief verglast sind. Die Betonung liegt auf „fast“. In der Regl dies erst auf, wenn man darauf hingewiesen wird.

Viele Prospekte erwecken ja den Eindruck, ohne bodentiefe Verglasung sei ein Keller kein Keller für ein modernes Fachwerkhaus. Das kann man aber auch anders sehen, wie dieses Bild beweist. Der schöne Nebeneffekt sind niedrigere Kosten und bessere Preise.


Hier ein tolles Beispiel für eine Verglasung, die nicht bis zum Boden hinunter reicht. Man schafft nicht nur tolle Sitzecken, sondern auch noch jede Menge Stauraum.


Das größte Einsparpotenzial im Keller liegt im Reduzieren der Glasfassade. Am besten sucht der Architekt den schönsten Raum, damit dieser verglast werden kann. Und die anderen Räume werden dann normale Kellerräume, wie auf dem Bild zu sehen. In Technik-, Vorratsraum und Gäste-WC sollte man nicht zwingend den größten Aufwand stecken.


Hier die perfekte Balance zwischen Kosten und Nutzen. Der Keller erhält nach vorne hin eine Verglasung, die anderen 3 Seiten sind überwiegend geschlossen. Das Licht, welches man für weniger wichtige Räume benötigt, holt man über Lichtschächte und künstliche Beleuchtung herein.

Die Bauherren sind super drauf (trotz schwieriger Hausübergabe) und geben zukünftigen Fachwerkhausbauherren auch gerne mal den ein oder anderen Tipp, wie man mache Dinge anpacken sollte. Wer mein Netzwerk nutzen möchte, schreibt einfach eine E-Mail. Austausch mit anderen, also echten und authentischen Bauherren, die das Abenteuer Hausbau schon mal geübt haben, ist unglaublich wichtig und wird von mir kostenlos und unverbindlich unterstützt.

Wer im Detail mehr wissen möchte, findet auf meiner 2. Homepage, die ich zum Thema moderne Fachwerkhäuser in 2017 ergänzt habe, weitere Informationen zum Thema Keller: www.kellerexperte.com

 

Das war:

Keller und Kosten bei modernen Fachwerkhäusern

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